Zum vierten Mal veranstaltete das „Offene Netzwerk Mannheimer Frauen“ gemeinsam den Internationalen Frauentag, dieses Jahr mit dem Motto: „Mannheimer Frauen für Frieden, Brot und Rosen“.

Korrespondenz 8.03.2015: In seinem Flugblatt schreibt das Netzwerk: „Unsere Losung für den diesjährigen 8. März setzt die Forderung nach Frieden an die erste Stelle, denn Frieden ist die Voraussetzung für ein gutes, lebenswertes Leben. Krieg zerstört alles, wonach Menschen streben. …

Die Forderung nach Brot bedeutet die Forderung nach einer sicheren Existenzgrundlage für Frauen durch Arbeitsplätze, die wirtschaftliche Unabhängigkeit möglich machen, mit Renten, von denen Frau leben kann, mit kürzeren Arbeitszeiten, die Zeit und Kraft für ein Privatleben lassen. Dazu gehören auch gute, bezahlbare Wohnungen als Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Die Rosen stehen für alles, was das Leben schöner macht, für Kunst, Kultur, Urlaub und alles, was Spaß macht. Dafür soll das Einkommen auch reichen."

Ein breit gefächertes Bündnis (Verdi, Courage, Bund der Migrantinnen, SKB, Kurdischer Kulturverein, MLPD, Linkspartei, Grüne und Grüne Jugend) fand sich ein auf dem Mannheimer Paradeplatz ein, der symbolisch von seiner militaristischen Tradition entrümpelt wurde und in „Platz der Frauen“ umbenannt wurde. Eine Reise mit Plakaten führte in Länder zu Frauen in Kriegsgebieten. Eine Mannheimer Chansonsängerin sang antimilitaristische Lieder wie Ich bin Soldat und der Le Deserteur. Viele Redebeiträge, zum Beispiel der der MLPD und von Akbulut Gökay, Kurdin und Stadträtin der Mannheimer Linken, gingen auf die Situation in Rojava ein und bekräftigen die große Bedeutung der Entwicklung dort und ihre Solidarität mit dem Aufbau in Kobanê und Rojava.

Zusammenfassend ist jedoch aufgefallen, dass der aktive Kreis der Aktivistinnen und Organisationen kleiner war als 2014. Auch die kurdischen Frauen, die die gelungene Aktion, bei der viele Passanten stehen blieben, mit Tänzen abschlossen, waren weniger als in den Vorjahren. Einerseits mussten manche wegen Grippe absagen, so zum Beispiel die Lesben und Schwulengruppen oder die ASF. Andererseits müssen wir untersuchen, was die weiteren Ursachen für die etwas zurück gegangene Teilnahme ist. Unser Eindruck ist, dass dies auch dem wachsenden Stress durch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung geschuldet ist.

Ein breit gefächertes Bündnis (Verdi, Courage, Bund der Migrantinnen, SKB, Kurdischer Kulturverein, MLPD, Linkspartei, Grüne und Grüne Jugend) fand sich ein auf dem Mannheimer Paradeplatz ein, der symbolisch von seiner militaristischen Tradition entrümpelt wurde und in „Platz der Frauen“ umbenannt wurde. Eine Reise mit Plakaten führte in Länder zu Frauen in Kriegsgebieten. Eine Mannheimer Chansonsängerin sang antimilitaristische Lieder wie Ich bin Soldat und der Le Deserteur. Viele Redebeiträge, zum Beispiel der der MLPD und von Akbulut Gökay, Kurdin und Stadträtin der Mannheimer Linken, gingen auf die Situation in Rojava ein und bekräftigen die große Bedeutung der Entwicklung dort und ihre Solidarität mit dem Aufbau in Kobanê und Rojava.

Zusammenfassend ist jedoch aufgefallen, dass der aktive Kreis der Aktivistinnen und Organisationen kleiner war als 2014. Auch die kurdischen Frauen, die die gelungene Aktion, bei der viele Passanten stehen blieben, mit Tänzen abschlossen, waren weniger als in den Vorjahren. Einerseits mussten manche wegen Grippe absagen, so zum Beispiel die Lesben und Schwulengruppen oder die ASF. Andererseits müssen wir untersuchen, was die weiteren Ursachen für die etwas zurück gegangene Teilnahme ist. Unser Eindruck ist, dass dies auch dem wachsenden Stress durch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung geschuldet ist.

Ein breit gefächertes Bündnis (Verdi, Courage, Bund der Migrantinnen, SKB, Kurdischer Kulturverein, MLPD, Linkspartei, Grüne und Grüne Jugend) fand sich ein auf dem Mannheimer Paradeplatz ein, der symbolisch von seiner militaristischen Tradition entrümpelt wurde und in „Platz der Frauen“ umbenannt wurde. Eine Reise mit Plakaten führte in Länder zu Frauen in Kriegsgebieten. Eine Mannheimer Chansonsängerin sang antimilitaristische Lieder wie Ich bin Soldat und der Le Deserteur. Viele Redebeiträge, zum Beispiel der der MLPD und von Akbulut Gökay, Kurdin und Stadträtin der Mannheimer Linken, gingen auf die Situation in Rojava ein und bekräftigen die große Bedeutung der Entwicklung dort und ihre Solidarität mit dem Aufbau in Kobanê und Rojava.

Zusammenfassend ist jedoch aufgefallen, dass der aktive Kreis der Aktivistinnen und Organisationen kleiner war als 2014. Auch die kurdischen Frauen, die die gelungene Aktion, bei der viele Passanten stehen blieben, mit Tänzen abschlossen, waren weniger als in den Vorjahren. Einerseits mussten manche wegen Grippe absagen, so zum Beispiel die Lesben und Schwulengruppen oder die ASF. Andererseits müssen wir untersuchen, was die weiteren Ursachen für die etwas zurück gegangene Teilnahme ist. Unser Eindruck ist, dass dies auch dem wachsenden Stress durch die gesamtgesellschaftliche Entwicklung geschuldet ist.


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MLPD Mannheim/Heidelberg