1.Mai Demonstration und Kundgebung in Mannheim

Der DGB schätzte die Zahl der Teilnehmer an der Maiveranstaltung auf 5.000 – das war die seit Jahren am besten besuchte.

. Das lag u.a. daran, dass auch die NPD zu einer Demonstration in Mannheim aufgerufen hatte; deshalb beteiligten sich sehr viele vor allem junge Antifaschisten an der Mai-Kundgebung des DGB.

Die Demo, die alljährlich vom Gewerkschaftshaus zum Marktplatz zieht, war groß, laut, kämpferisch und fröhlich. Die Teilnehmer sprachen von einer tollen Stimmung. Vor allem die türkischen/kurdischen Kollegen verbreiteten mit ihren deutschen und türkischen Losungen viel Kampfeswillen. Aber auch die MLPD, die mit ihrem Bücherwagen wieder viel Aufsehen erregte, trug mit ihren Losungen zu einer guten und kämpferischen Atmosphäre bei. Am offenen Mikrofon wurde in einer Kurzrede des MLPD-Kreisvorsitzenden vor allem auf die internationalistische Bedeutung des 1. Mai hingewiesen.

Nachdem die Demo den Kundgebungsplatz erreicht hatte, begann bei tollem Wetter der DGB-Vorsitzende Nord-Baden, Stefan Rebmann, mit seiner Rede. Unter dem Motto „Gute Arbeit für Europa – gerechte Löhne und soziale Sicherheit“  ging es vor allem um Mindestlöhne, die Eurokrise  und um die Auseinandersetzung mit den Faschisten.

Am Bücherwagen der MLPD fanden rege Gespräche statt. Ein 15-Jähriger wollte in Begleitung seines Vaters unbedingt wissen, wer die MLPD sei und was sie wolle und war sichtlich beeindruckt von unserem Gespräch. Er wollte dann auch direkt an der antifaschistischen Demo teilnehmen. Das neue Heft zur Umweltfrage wurde mehrfach verkauft und stieß auf Anerkennung.

Insgesamt war dieser 1. Mai - an dem die Teilnehmerzahl doppelt so hoch war wie im letzten Jahr – von einer kämpferischen Stimmung und einer grundsätzlich antifaschistischen Haltung geprägt.

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MLPD Mannheim/Heidelberg